Epoxy Spachtel injektion

Die Rückwand der Kajüte, quasi der Niedergang ist stellenweise sehr hohl. Blöderweise ist es nach unten hin aber wieder mal alles total undicht. Ich habe vieles versucht, dieses Dicht zu bekommen, habe es aber nicht geschafft. Das Zeug sucht sich immer einen Weg dahin zu laufen, wo es nicht hin soll.
Also musste ich mir etwas einfallen lassen:
Ich habe mit eine leere Silikonkartusche mit Spitze besorgt.
Dann habe ich mir Spachtel angerührt aus Epoxy und Microballs, welche nicht zu zäh ist, dass er noch durch die Spitze passt, aber auch nicht so flüssig, das er mir weg läuft.
Diesen habe ich dann in die Kartusche gefüllt und mit einer Kartuschen presse in die höhlen stellen Gepresst. Das Funktionierte wunderbar. Werde ich bei bedarf (hoffe es kommt nicht wieder vor) auf jeden fall wieder so machen.
Damit ich bei Bedarf die Kartusche wieder füllen kann, habe ich ein kleines Loch in den Stopfen gemacht und dort ein Stückchen Kabel angeknotet. Hiermit kann ich nun den Stopfen wieder aus der Kartusche ziehen, wenn diese leer gepresst ist.


Schleifen

Immer noch nicht fertig. Das Schleifen zieht sich länger hin als ich erwartet habe. Neben Schleifverbot in der Halle und zu niedrigen Temperaturen im Winter konnte ich nun endlich weiter machen.
Leider musste ich aber auch gleich festellen, das um die Luke herum unter dem Lack noch Klebereste oder Sikaflex waren. An ein Schleifen war hier leider nicht zu denken, da das Schleifblatt sofort verklebte.


Fensterrahmen abdichten

Heute waren die Fensterrahmen dran. Nachdem ich die alte Dichtung zum Großteil entfernen konnte (das meiste habe ich mit einem kleinen Kuhfuß ausgekratzt) habe ich eine Naht mit Tikal Tikaflex Contact 12 gezogen. Hierbei hat meine Druckluft presse super Arbeit geleistet. Es ist eine enorme Erleichterung.
Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Was meinst du?




Edelstahl Konterplatten

Die Konterplatten oder auch Ankerplatten genannt, sind aus 4mm dickem V4A Edelstahl gefertigt.
Diese dienen dazu, die Auftretenden Kräfte auf eine etwas größere Fläche zu verteilen.

Die Winkel für den Großshottraveler war aus 3mm dickem V4A. Ich werde es nun aus 4mm dickem anfertigen, da ich es leichter beschaffen konnte. Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der mir das Blech biegen kann. 🙂
Hier ein Bild wie es aussehen soll.
Das sind die alten U-Bleche. Diese sind leider zu kurz. Der Traveler ist zu tief, sodass die Pinne beim anheben dagegen stösst.


Refit von Mausel, unserem Jaguar 22 GFK Segelboot