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Epoxy Spachtel injektion

Die Rückwand der Kajüte, quasi der Niedergang ist stellenweise sehr hohl. Blöderweise ist es nach unten hin aber wieder mal alles total undicht. Ich habe vieles versucht, dieses Dicht zu bekommen, habe es aber nicht geschafft. Das Zeug sucht sich immer einen Weg dahin zu laufen, wo es nicht hin soll.
Also musste ich mir etwas einfallen lassen:
Ich habe mit eine leere Silikonkartusche mit Spitze besorgt.
Dann habe ich mir Spachtel angerührt aus Epoxy und Microballs, welche nicht zu zäh ist, dass er noch durch die Spitze passt, aber auch nicht so flüssig, das er mir weg läuft.
Diesen habe ich dann in die Kartusche gefüllt und mit einer Kartuschen presse in die höhlen stellen Gepresst. Das Funktionierte wunderbar. Werde ich bei bedarf (hoffe es kommt nicht wieder vor) auf jeden fall wieder so machen.
Damit ich bei Bedarf die Kartusche wieder füllen kann, habe ich ein kleines Loch in den Stopfen gemacht und dort ein Stückchen Kabel angeknotet. Hiermit kann ich nun den Stopfen wieder aus der Kartusche ziehen, wenn diese leer gepresst ist.


Epoxy Teil 4

Epoxy ist fast so flüssig wie Wasser. Es läuft durch jedes noch kleine Loch. Und genau das ist mir passiert. Ich habe die Löcher an Deck (in Mast nähe) mit Epoxy gefüllt. zwischendurch natürlich immer geschaut, ob irgendwo irgendwas ausläuft. Heute kam ich zum Boot musste feststellen, dass das Epoxy vom Dach des Decks, am Fensterrahmen entlang und durch diesen Raus gelaufen ist. Und da lag nun die Suppe, natürlich Stein hart. Das einzig Positive war, dass ich den Untergrund noch nicht komplett abgeschliffen hatte. Somit konnte ich mit einem Spachtel und leichten Hammerschlägen auf diesen das Meiste so herunter sprengen, da das Epoxy (zum Glück) keine richtige Verbindung mit dem Untergrund eingegangen ist. Für den Rest blieb nur Schleifen.

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Epoxy in die Löcher Teil 3

Es kann mitunter Stunden dauern, bis eine hohle stelle im GFK gesättigt ist. Es kann sinnvoll sein, eine leichte Vibration in das GFK zu bringen, damit eventuelle Luftblasen nach oben steigen können und das Epoxy besser zerfließt. Es ist erstaunlich zu sehen, dass gerade noch ein Loch bis oben gefüllt ist und im nächsten Moment ist das Epoxy schon wieder weg gesickert.

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Epoxy in die Löcher Teil 2

Ich habe von innen die Decke ein wenig abgestützt, um das Volumen zwischen den GFK Schichten zu minimieren. Sonst muss ich nur unnötig viel Kilo Epoxy rein schütten. Dafür habe ich ein paar Klemmen für Türzargen eingeklemmt. Von außen auch etwas Schweres auf die Stelle gestellt (Batterie). Und dann ging es weiter mit dem einfüllen des Epoxys in die Löcher. Der Lüfter (der graue Kasten, der etwas schräg steht) dient der Reduktion der Temperatur. Die Umgebungstemperatur ist warm genug, dass das Epoxy sicher den Exothermischen Prozess beginnt. Da es dabei allerdings sehr warm wird, kühle ich hiermit wieder runter, damit keine weiteren Schäden entstehen. Es kann durch die entstehende Wärem zu Brandgefahr kommen.

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