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Schleifen

Lange nichts mehr passiert… das denkt ihr.
Ich habe nur nicht jedesmal einen Artikel geschrieben, wenn ich fleissig war. 🙂

Auf dem ersten Bild sehr die ihr die Schiebeluke.
An dieser sind die Seitliche Führungen schon recht dünn runter geschliffen. Ich habe mit ein wenig Spachtel hier etwas Material aufgebracht, in der Hoffnung, dass es wieder ein wenig länger hält.

Schleifen

Immer noch nicht fertig. Das Schleifen zieht sich länger hin als ich erwartet habe. Neben Schleifverbot in der Halle und zu niedrigen Temperaturen im Winter konnte ich nun endlich weiter machen.
Leider musste ich aber auch gleich festellen, das um die Luke herum unter dem Lack noch Klebereste oder Sikaflex waren. An ein Schleifen war hier leider nicht zu denken, da das Schleifblatt sofort verklebte.


Schleifen

Welches Werkzeug wofür verwenden?

Schleifpapier sorten:
Es gibt diverse Sorten von Schleifpapier.
– Nass
– Holz
– Metall

Schleifgeräte:
Auch bei den Schleifgeräten gibt es verschiedene. Jedes hat gewisse vor und Nachteile. Ein Exzenterschleifer hat ein hervorragendes Schleifbild und ist super große Flächen. Leider gibt es auf einem Boot immer Stellen, an denen man sehr schlecht dran kommt. Und genau hier verwende ich sehr gerne meinen Multimaster. Anfang brauchte ich ein wenig Übung, um ein Gefühl zu bekommen, aber nach kurzer Zeit kann jeder mit dem Ding umgehen.

Bosch Professional GEX 125-150 AVE Exzenterschleifer
Ein super Gerät zum Schleifen. Durch die Vibrationsarme Auslegung dieses Gerätes ist auch ein längeres Arbeiten ohne ermüden möglich. In dem Set sind folgende Schleifteller: 125mm gelocht, 150 gelocht und 150 ungelocht.
(28mm (aussen) Anschluss für Absaugung)

Fein (Multimaster) Top, 72294261000
Das Tool schlechthin. Ebenfalls sehr angenehm mit zu Arbeiten, da auch dieses Gerät sehr Vibrationsgedämpft ist. Ausserdem für viel mehr Arbeit als nur Schleifen zu gebrauchen: Sägen, Raspeln, Schneiden,…
(26mm = 27mm (aussen) Anschluss für Absaugung)
Wir hatten zu Anfang einen Billig Deltaschleifer. Dieser wurde nach einer Stunde so heiss, dass man ihn kaum noch halten konnte. Vielleicht war es aber zum Schutz vom Hersteller absichtlich so Designt. Denn nach einer Stunde Arbeiten mit dem Ding hatte man kaum noch Gefühl in den Händen, vor lauter Virbrationen.

Schleifen Teil 4 und Epoxy

Da ich leider weitere hohle Stellen gefunden habe, mussten diese natürlich gefüllt werden.
Wie immer: mit ca. 16mm die Löcher gebohrt und mit einem Kegelbohrer einen schönen Übergang geschaffen. Dann die Stelle mit einem kleinen Heizlüfter erwärmt (wir haben mittlerweile 8 Grad in der Halle, das Epoxy kühlt dann nicht so schnell ab und kann besser verlaufen) und in kleinen Mengen mit einem Holzspachtel das Epoxy in das Loch füllen. Das Nachfüllen muss solange wiederholt werden, bis kein Epoxy mehr in dem Loch weg sickert.
Hier eine kurzes Video, wie ich die Löcher mit Epoxy fülle:

Dann kann es langsam Richtung Spachteln gehen:
Bevor ich jetzt anfange Spachtel aufzutragen, gehe ich noch einmal mit 120er Schleifpapier drüber. Ich bin seit dem letzten Schleifen viel auf den Stellen herumgelaufen und möchte diese noch einmal schön anschleifen, damit der Spachtel auch wirklich eine gute Verbindung eingehen kann.

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Schleifen und Löcher senken

Ich hatte zwar das Deck vor längerer Zeit bereits geschliffen, aber seit dem bin ich recht viel darauf herumgelaufen. Um die Oberfläche nun möglichst gut zum Spachteln vorzubereiten habe ich sie erneut mit 120’er Papier angeschliffen. Im Anschluss alles schön mit Aceton sauber gewischt und die Bohrungen gesenkt, damit hier der Spachtel einen schönen Übergang erreicht. Auch danach wieder alles schön sauber machen, sonst nützt die ganze Arbeit nichts.
Hier ein kleines Video: