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Epoxy Spachtel injektion

Die Rückwand der Kajüte, quasi der Niedergang ist stellenweise sehr hohl. Blöderweise ist es nach unten hin aber wieder mal alles total undicht. Ich habe vieles versucht, dieses Dicht zu bekommen, habe es aber nicht geschafft. Das Zeug sucht sich immer einen Weg dahin zu laufen, wo es nicht hin soll.
Also musste ich mir etwas einfallen lassen:
Ich habe mit eine leere Silikonkartusche mit Spitze besorgt.
Dann habe ich mir Spachtel angerührt aus Epoxy und Microballs, welche nicht zu zäh ist, dass er noch durch die Spitze passt, aber auch nicht so flüssig, das er mir weg läuft.
Diesen habe ich dann in die Kartusche gefüllt und mit einer Kartuschen presse in die höhlen stellen Gepresst. Das Funktionierte wunderbar. Werde ich bei bedarf (hoffe es kommt nicht wieder vor) auf jeden fall wieder so machen.
Damit ich bei Bedarf die Kartusche wieder füllen kann, habe ich ein kleines Loch in den Stopfen gemacht und dort ein Stückchen Kabel angeknotet. Hiermit kann ich nun den Stopfen wieder aus der Kartusche ziehen, wenn diese leer gepresst ist.


Materiallieferung von Behnke

Ein bekannter war gerade in Berlin und war so nett mir ein bisschen Material mitzubringen. Ich habe noch nicht soo viele verschiedene Hersteller von Epoxy Probiert, aber bis jetzt komme ich mit dem Epoxy von der Firma Bootsservice-Behnke bestens klar. Preis/Leistung stimmt hier ebenfalls. Ich verwende das Epoxy 300 mit dem Härter 3040 im Sommer und im Winter, wenn es etwas kälter ist den 3018. Dieser ist bei einer Temperatur ab +5 Grad zu verarbeiten. In dem Eimer sind Microspheres. Diese verwende ich zur Herstellung von Spachtel. Die fertigen Spachtel sind nicht unter 10Grad zu verwenden.

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